Exkursion Hofburg/Rathaus

Am Samstag, den 18.11.2017, machte die Feuerwehrjugend Donnerskirchen eine Exkursion zur Feuerwache Rathaus Wien und zur Betriebsfeuerwehr Hofburg. Treffpunkt war 08:30 Uhr am Bahnhof in Donnerskirchen.

Mit dem Zug und der U-Bahn fuhren wir zum Rathaus, wo wir schon erwartet wurden. Nach der Begrüßung durch BR Ing. Habelka führte uns dieser gleich zum ersten Highlight, dem Paternoster im Rathaus. Zur Freude aller, durften wir eine „Runde“ damit fahren. Der Weg führte uns im Anschluss daran ins Dachgeschoß und uns wurde erklärt, wie sie das Regenwasser ableiten, wie die Be- und Entlüftung des Gebäudekomplexes funktioniert und wie der Brandschutz gewährleistet wird. Auf der Balustrade konnten wir den Christkindlmarkt, das Burgtheater und die Hofburg von oben gut sehen. Weiter ging es über eine schmale, steile Stiege auf den Turm unterhalb des Rathausmannes.

Auf dem Balkon über der Rathausuhr hatten wir einen wunderbaren Ausblick über ganz Wien. Im Anschluss daran konnten wir das Rathaus beginnend von oben bis unten erkunden. Wir wurden durch die prunkhaften Säle geführt, duften im Sitzungssaal Platz nehmen, wurden auf unsere Kenntnisse in Wappenkunde geprüft, und vieles mehr. Im Erdgeschoss angelangt, kamen wir zum eigentlichen Ziel unserer Exkursion – der Kommandozentrale und Garage der Feuerwehr. Hier wurden uns alle Aufgaben der Feuerwache erklärt, der neben dem Brandschutz auch noch die Gewährleistung der Sicherheit des Rathauses und der Personen, sowie vieler weiterer Objekte in Wien umfasst.

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten wie enge und niedrige Zufahrten, ist die Feuerwehr sehr beschränkt wegen der Größe, aber sehr gut und funktionell ausgestattet. Zum Abschluss wurden wir von den Kameraden in die Kantine geleitet, wo Bratwürstel und Pommes für uns als Mittagessen vorbereitet waren. Gestärkt und voller Eindrücke spazierten wir zur Hofburg. Hier wurden wir von HBI Jürgen Bierbaum und dem Kdt-Stv. OBI Herbert Fleischmann in Empfang genommen. Zuerst wurden wir im Schulungsraum über die Aufgaben der Betriebsfeuerwehr umfassend informiert, inklusive Vorlage und Erkärung von Brandschutzplänen sowie Aufklärung über die Vorsichtsmaßnahmen bei den historisch wertvollen Einrichtungen.

Wir begannen mit einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der BF zu den Autos, die vor dem Eingang im Freien stehen. Dann wurden wir in ein hohes Stiegenhaus des Gebäudekomplexes geleitet, wo Höhenretter eine Übung abhielten, die uns sehr beeindruckte. Die Höhenretter kommen zum Einsatz, wenn Gebäudeteile (nach Unwetter) abzustürzen drohen oder bei dringenden Reparaturarbeiten am riesigen Dachbereich oder den Gebäuden. Im Anschluss durften wir auch hier über viele Stufen das Dach von innen besichtigen.

Am Weg zurück zur Feuerwache konnten wir auch einen Blick auf die Lippizaner, leider nur aus der Entfernung, werfen. Da der Christkindlmarkt am Rathausplatz bereits geöffnet hatte, mussten wir auch diesem einen Kurzbesuch abstatten. Eine Stunde später, gestärkt mit Kinderpunsch machten wir uns mit der U-Bahn auf dem Weg zum Hauptbahnhof, wo wir bei McDonalds eine Rast einlegten und unserer Füße entlasteten.

Eine Stunde später als geplant, aber mit vielen neuen Eindrücken und Müde vom vielen Gehen und Stiegen steigen, kamen wir wieder am Bahnhof in Donnerskirchen an.

24 Stunden Tag

Auch heuer fand am Wochenende vor Schulbeginn, Freitag 01.09.2017 14:00 Uhr bis Samstag 02.09.2017, bereits zum 7. Mal unser 24-Stunden-Tag statt.

Nachdem wir das goldene Strahlrohr ein Stück des Weges getragen hatten, besiedelten 14 Feuerwehrjugendliche (FJ) und deren Betreuer pünktlich um 14:00 Uhr das Feuerwehrhaus.

Nach dem Einrichten der Schlafplätze in unserem Festsaal erfolgte eine umfangreiche Fahrzeug- und Gerätekunde, damit das Wissen nach der Sommerpause wieder aufgefrischt wurde.

1. Einsatz: 16:00 - Personensuche
Leider musste die vorgesehene Personensuche wegen Regens auf eine Funkübung geändert werden - Suchen bzw. "Verstecken spielen" unserer Fahrzeuge.

2. Einsatz: 18:55 - Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen:
Die Kids durften mit Hilfe und unter Anleitung unserer Aktiven mit Schere und Spreitzer an Autos hantieren. Eltern der Jugendlichen stellten sich als Opfer und Schaulustige zur Verfügung.
Die Eltern wurden im Anschluss daran zum abendlichen Grillen hinterm Feuerwehrhaus eingeladen

3. Einsatz: 22:34 - Fahrzeugbergung
Aufgabe war es, ein Auto aus einem Acker auf die Straße zu bringen. Da die Verwendung unserer Seilwinden nicht gestattet war – es wäre sonst zu einfach gewesen – musste das Auto mit Muskelkraft und später unter Verwendung einer losen Rolle geborgen werden.

4. Einsatz: 04:30 - Brandeinsatz, Zufahrt zum Himmelreich
Die meisten von uns wurden jäh aus dem Schlaf gerissen. 
Die FJ wurde in 2 Gruppen aufgeteilt und mit folgender Aufgabe gefordert.
An unserem RLFA musste je ein C-Schlauch mit Strahlrohr montiert werden, um unsere Rückenspritzen zu füllen. Mit den Rückenspritzen mussten die ca. 10 m entfernt aufgestellten Kübelspritzen befüllt werden. Diese wiederum wurden verwendet, um Behälter mit einer gewissen Menge Wasser anzufüllen.
Zum Ansporn wurde ausgelobt, dass die Gewinnergruppe die verwendeten Gerätschaften nicht versorgen müssen.
„Morgensport“ mit Spaßfaktor.

5. Einsatz: 08:53 - G1, Flüssigkeitsaustritt
Von unserem Ehrenkommandanten, HBI Josef EHRHARDT, und unserem Bürgermeister, Johannes MEZGOLITS, wurde ein Traktor mit Kesselanhänger, aus dem rötliche Flüssigkeit austrat, im Wohngebiet vorbereitet. 
Unser Nachwuchs war gefordert die Gefahr zu erkennen, den Flüssigkeitsaustritt zu stoppen, und das Eindringen des Stoffes in Kanal und Erdreich zu verhindern.

6. Einsatz: 11:00 - B1, Feldbrand
Aufgabe war es, einen Brand zu löschen. Wasserentnahmestelle war eine vertiefte Stelle unseres Ortsbaches.

Kurz vor Mittag, rückten wir im Feuerwehrhaus ein. Nach dem Reinigen der verwendeten Gerätschaften wurde nochmals der Griller angeworfen.

Pünktlich um 14:00 Uhr wurden die Kinder müde, aber mit vielen Erlebnissen und neuen Erfahrungen von ihren Eltern abgeholt.

Wir möchten uns bei allen Kameradinnen und Kameraden bedanken, die bei der Vorbereitung und Durchführung des 24-Stunden-Tages tatkräftig mitgeholfen und damit diese Veranstaltung für unseren Nachwuchs möglich gemacht haben.

Rettungsschwimmen

Am Osterferienwochenende, vom 8.4. – 9.4.2017, absolvierte unsere Feuerwehrjugend im Hallenbad Eisenstadt einen Rettungsschwimmerkurs.

Fünf Ausbildner der Wasserrettung Einsatzstelle Oggau leiteten die Ausbildung. Mit viel Enthusiasmus lernten unsere Jugendlichen dabei, Menschen aus Notsituationen im Wasser zu helfen. Themen wie das richtige Tauchen, Schwimmen, Erste Hilfe, der Umgang mit Rettungsgeräten, Selbstschutz im Einsatz wurden theoretisch vorgetragen, und anschließend praktisch geübt. Zum Erwerb der Abzeichen mussten von den Teilnehmern Mindesterfordernisse erreicht werden.

Zum Abschluss konnten zwei Jugendliche  das Juniorretter-Abzeichen, zehn FJM den Helferschein und unser Jugendleiter den Retterschein in Empfang nehmen. Es war für uns ein sehr herausforderndes Wochenende, bei dem einige von uns ihre Grenzen ausloten und verschieben konnten.

Der Spaß kam dabei jedoch nicht zu kurz. Unser Dank gilt dem Team der Wasserrettung Einsatzstelle Oggau unter der Leitung von Stefan Ferschich.

Probewissenstest

Die Vorbereitungen für den am 1. April 2017 in Neufeld/Leitha stattfindenden Wissenstest des Bezirkes EU laufen bereits auf Hochtouren.

Damit die Feuerwehrjugendmitglieder (FJM) auf die Prüfungssituation vorbereitet werden, bzw. als Ansporn sich rechtzeitig das nötige theoretische Wissen anzueignen, wird seit Jahren auf Initiative von FJL BM Richard Rauch auf Abschnittsebene ein Probe-Wissenstest durchgeführt. Auch können dabei die Jugendbetreuer die Uniformen der FJM überprüfen, ob sie den Jugendlichen noch passen und rechtzeitig eventuell erforderlichen Ersatz beschaffen können.

Heuer trafen sich am Samstag den 11.3.2017, erstmals offiziell unter der Schirmherrschaft des Abschnittkommandanten ABI Harald Heintz im Feuerwehrhaus Donnerskirchen 25 FJM sowie 12 Jugendbetreuer und Helfer der Feuerwehren Breitenbrunn, Schützen am Gebirge und Donnerskirchen zum Probe-Wissenstest. Die Jugendbetreuer und Helfer, die die Funktion als P rüfer wahrnahmen, konnten sich dabei über den großen Eifer und das bereits gute Wissen der FJM überzeugen.

Nach ca. 2 ½ Stunden, bei denen auch der Spaß nicht zu kurz kam, konnte das Feuerwehrhaus mit Blickrichtung 1. April 2017 beruhigt verlassen werden.

Gönner der Feuerwehr Donnerskirchen

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